Heizungsersatz mit Wärmepumpe – weg von Öl und Gas
Eine fossile Heizung durch eine Wärmepumpe zu ersetzen, gehört zu den wirtschaftlich sinnvollsten Investitionen in ein Gebäude. Steigende CO₂-Bepreisung, attraktive Förderprogramme und die Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen sprechen dafür.
Ölheizung ersetzen – der richtige Moment
Viele Gebäude in Bremen werden noch mit Öl beheizt. Durch die CO₂-Bepreisung nach BEHG wird dieser Betrieb zunehmend teurer. Eine Wärmepumpe senkt die Heizkosten deutlich und macht Sie unabhängiger von schwankenden Ölpreisen.
Gasheizung ersetzen – unabhängiger heizen
Auch Gasheizungen trifft die steigende CO₂-Bepreisung. Der Wechsel zur Wärmepumpe refinanziert sich häufig innerhalb von 10 bis 15 Jahren – bei weiter steigenden Gaspreisen entsprechend früher.
Müssen die Heizkörper getauscht werden?
Ein verbreiteter Irrtum: «Für eine Wärmepumpe braucht es unbedingt eine Fußbodenheizung.» Das ist nicht richtig:
- Moderne Wärmepumpen erreichen Vorlauftemperaturen von 60–70 °C – für die meisten Heizkörper ausreichend
- Hochtemperatur-Wärmepumpen liefern sogar bis 75 °C
- Teilweise genügt es, einzelne Heizkörper zu vergrößern – eine überschaubare Maßnahme
- Bei einer Vollsanierung lässt sich eine Fußbodenheizung nachrüsten
Förderung für den Heizungsersatz in Bremen
Die Bundesförderung (BEG) bezuschusst den Austausch einer fossilen Heizung durch eine Wärmepumpe mit bis zu 11.000 €. Ergänzend können Landesprogramme der Bremer Aufbau-Bank genutzt werden. Die Anträge bereiten die vermittelten Fachbetriebe in der Regel für Sie vor.
Mehr dazu auf unserer Förderseite.